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Newsletter Ausgabe Januar 10 |
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Dienstleister für die Wissenschaft |
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Odendahl, Wolfgang Konstruktion kultureller Identität in Jin Yongs wuxia-Romanen 978-3-86624-461-0 43.00 EUR |
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Jin Yong ist einer der meistgelesenen chinesischsprachigen Autoren überhaupt, sein Werk wird weithin als „die gemeinsame Sprache aller Chinesen auf der ganzen Welt“ bezeichnet. Die Beliebtheit seiner Romane hält seit einem halben Jahrhundert unverändert an – die Gesamtzahl der bis heute verkauften Exemplare seiner 15 Romane dürfte 100 Millionen deutlich übersteigen. Durch die breite Rezeption auch über andere Medien wie Film und Fernsehen ist Jin Yongs Werk für alle Schichten der chinesischen Gesellschaft ein Bestandteil des Allgemeinwissens geworden. Nachdem es die chinesische Literaturwissenschaft lange als Trivialliteratur ignoriert hat, beschäftigt sie sich seit den 1980er Jahren intensiv mit Jin Yongs Werk und hat seither eine schier unüberschaubare Masse an Sekundär- und Tertiärliteratur hervorgebracht. Die Integration seiner Romane in die schulischen Curricula der Volksrepublik China und chinesischer Gemeinden auf der ganzen Welt haben Jin Yong schließlich einen festen Platz im Kanon der modernen chinesischen Literatur gesichert. In seinem Genre hat er derart umfassende Neuerungen eingeführt, dass die Literaturwissenschaft in ihm einen der Begründer der Neuen Schule des wuxia-Romans sieht. |